Dödi & Elfie

Das Dreamteam auf dem Naturhof

Nachdem Elli, einer unserer beiden Hofhunde, im Sommer diesen Jahres gestorben war, standen wir vor der Frage ob es nochmal einen zweiten Hund auf dem Hof geben wird. Da die Tiere auf dem Hof viel mit Gästen und Kindern in Kontakt sind, braucht es einen Hund der damit umgehen kann und der sich über die vielen Menschen freut.

Also war klar, wenn dann musste es ein Welpe sein, der im Beisammensein mit Gästen und Kindern und dem Hofhund „Dödi“ aufwächst. Ein Welpe benötigt allerdings jede Menge Aufmerksamkeit und Fürsorge und wir waren uns nicht sicher, ob wir dem gerecht werden können bei laufendem Gästebetrieb und mit kleiner Tochter.

Wir hatten uns fast schon dazu entschieden keinen weiteren Hund mehr auf dem Hof zu haben, bis wir von Freunden erfuhren, dass ihre Nachbarn einen Wurf Dackelmischlinge bekommen hatten, die dringend ein Zuhause suchten. Als wir sie besuchten war noch genau ein Welpe übrig, nämlich Elfie. Sie begrüßte uns frech und freudig und war lebhaft, verspielt und unerschrocken gegenüber neuen Menschen. So ging es nicht lange da war es um uns geschehen und wir hatten uns entschieden sie als Gefährtin mit zu Dödi auf den Hof zu nehmen.

Eine liebe Mutter mit ihrer Tochter, die über den Winter bei uns auf dem Hof leben, hatten sich mit Freude dazu bereit erklärt Elfie die ersten Wochen mit zu sich in die Ferienwohnung zu nehmen und für sie zu sorgen. Also holten wir sie Mitte Oktober dann endlich zu uns, wo Elfie schon von gespannten Mitbewohnern erwartet wurde.

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Doch die anfängliche Euphorie trübte sich noch am selben Abend: Elfies Zustand verschlechterte sich zunehmend, so dass wir am folgenden Tag dann mit ihr zum Tierarzt gingen. Diagnose „Babesiose“, eine von Zecken übertragene Krankheit, die die roten Blutkörperchen platzen lässt. Trotz sofortiger Behandlung gab der Tierarzt uns keine große Hoffnung auf die Gesundung von Elfie. Die Unterbringung in einer speziellen Tierklink wurde uns nahegelegt, was für Elfie aber ungeheuer viel Stress bedeutet hätte.

Nach einiger Überlegung entschieden wir uns dafür, Elfie bei uns auf dem Hof zu pflegen und für sie zu sorgen. Sie hatte sich schnell an die Menschen gewöhnt und so konnte sie in einigermaßen vertrautem Umfeld den Kampf gegen die Krankheit antreten.

Und so kam es dann auch, Elfies Zustand verbesserte sich innerhalb weniger Tage und schon bald war sie wieder ganz die Alte, verspielt und quicklebendig. Nun durfte sie auch Dödi kennenlernen und nach kurzer Eingewöhnung sind die beiden ein unzertrennliches Duo geworden. Wir sind sehr froh und dankbar dass solch ein toller, passender Hund zu uns gefunden hat und dass Elfie heute absolut gesund und munter ist. Und auch Dödi freut sich so sehr über die neue Gefährtin die mit ihm zusammen auf den Hof aufpasst und bei Gästen und Kindern immer für gute Laune sorgt.

Vielen herzlichen Dank auch an Margarete und Elisa, die sich so liebevoll um die kleine Elfie gekümmert haben – ohne euch hätten wir das so nicht geschafft!

2 Kommentare
  1. Rolf Celinsek
    Rolf Celinsek sagte:

    Großartig menschliches Verhalten.
    Liebe und Zuneigung sind die beste Medizin.
    Ein friedvolles Miteinander.
    Wie schön kann das Leben sein.

    Antworten
    • Raquel Wiech
      Raquel Wiech sagte:

      Danke lieber Rolf.
      Wir sind sehr glücklich, dass sich alles so gefügt hat und Elfie mittlerweile eine charakterstarke Junghündin ist.

      Antworten

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